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6. April 2021

Stärkenfindung im Werkunterricht

ETWAS, DAS ICH GUT KANN, IST MEINE STÄRKE.

In Einzelarbeit haben sich die Kinder der 4.b überlegt, was sie besonders gut können und mit Freude machen. Gemeinsam haben wir dann darüber gesprochen und die gefundenen Stärken aufgeschrieben. Die Kinder erzählten, dass die Aufgabenstellung am Anfang gar nicht so einfach war und dass es ein wenig Zeit und vor allem auch Stille braucht, um sich seiner Stärken bewusst zu werden. Im Anschluss daran bekamen die Kinder den Auftrag, nonverbal mit anderen in Kontakt zu treten. Was bedeutet nonverbal und wie kann ich – ohne jemanden direkt anzusprechen – Kontakt aufnehmen? Bald haben die Kinder selbst verschiedene Möglichkeiten herausgefunden. Reihum hat jedes Kind durch Nicken, Lächeln, Zuwinken…Kontakt zu einem anderen Kind aufgenommen und über seine Stärken erfahren. Denn andere Kinder sehen oder spüren oft schon Stärken, die ein Kind bei sich selbst noch nicht wahrnimmt. Da war oft ein Staunen und Freude zu spüren. Wir haben im Anschluss an diese Aufgabenstellung darüber geredet, was neu war, worüber die Freude und auch die Überraschung am größten war. Das war sehr spannend!

EIN STÄRKEWÜRFEL ENTSTEHT.

Holzwürfel wurden glatt geschliffen, mit den jeweiligen Stärken beschriftet und im Anschluss geölt. Jedes Kind durfte seinen Stärkewürfel mit nach Hause nehmen.

Negative Stimmungen und Gefühle bestimmen gerade in den letzten Monaten den Alltag unserer Schulkinder. Deshalb auch die Idee eines Stärkewürfels, der am Schreibtisch der Kinder platziert werden kann. Einerseits zur Erinnerung an vier Jahre Volksschule St. Stefan ob Stainz und andererseits um in schwierigen Momenten schnell die Stärken „würfeln“ zu können, damit sich unsere Schulkinder wieder gut fühlen und lernen, den Blick auf das Positive zu richten.